Saturdays Down Under

Samstagmorgen 7:00 Uhr. Die meisten Menschen in meinem Alter liegen um diese Zeit eingekuschelt in ihren Betten und befinden sich in Tiefschlafland der Träume. Und bei mir? Naja bei mir geht der Wecker runter. Jeder der ein iPhone hat, kennt sicherlich den unglaublich tollen Weck Ton mit dem passenden Namen „Alarm“, der einen AirHornTrötenartig aus dem Schlaf reißt. Ist am Wochenende morgens um 7:00 gar nicht mal so geil. Anyway. Sobald dieser sanfte Weck Ton mich aus dem Schlaf gerissen hat, sind recht bald auch alle anderen wach, denn das Ding ist so unglaublich laut, dass vermutlich sogar unsre Nachbarn aufwachen. Mario kriecht dann wenige Sekunden später mit seinen Eisklotzfüßen in mein Bett und plappert los, ohne Punkt und Komma. Guten Morgen aus Australien. Nachdem er dann seine Eis Füße zwischen meinen Schenkeln aufgewärmt und mir eine Blase ans Ohr gelabert hat, geht’s zum Frühstück. Meistens besteht mein Frühstück aus Harre richten, anziehen, schminken und einer Tasse Tee, während ich versuche, Mario daran zu hindern auf mir herum zu klettern, weil es zu dem Zeitpunkt eigentlich schon so spät ist, dass wir im Auto auf dem Weg zu Marios Fußballspiel sitzen sollten. Nun gut, das wir grundsätzlich immer zu spät sind ist es nicht so schlimm, dass wir meistens 10 Minuten vor Beginn des Spiels losfahren. Dass das Fußballfeld ca. 20 Minuten durch die Stadt und den Verkehr entfernt ist, stört meine Familie nicht wirklich.

Nachdem wir es dann mit mindesten 10 Minuten Verspätung zum Spiel geschafft haben, muss Mario sich im Eiltempo in sein Trikot werfen und wir versuchen 3 Campingstühle, eine Tupperbox voll frisch geschnittenem Obst für die Kinder und einer Dose voll Lillies unter dem Arm, irgendwie vom Auto, zum Feld zu tragen. Hört sich leichter an als es ist. Nachdem dann meistens alle wohlbehalten und nicht grantig am Spielfeld ankommen, läuft das Spiel meistens seit ein paar Minuten und Mario wird recht schnell eingewechselt.

Da ich grundsätzlich immer hungrig bin, egal wo wir sind oder was mir machen, gibt’s erstmal Frühstück. Meistens besteht das Frühstück auf dem Sportplatz aus einer Dose Eis kalter Cola und Bacon and Egg Rolls. Somit der beste Teil des Tages. Bis wir dann zurück auf dem Platz sind und gegessen haben, ist die erste Halbzeit von 20 Minuten meistens schon vorbei. Mario ist dann meistens verschwitzt und dreckig, beschließt aber trotzdem auf mir rum zu klettern. Das geschnittene Obst wird dann an die Kinder verteilt und die Mütter tätscheln liebevoll die Köpfe ihrer Kinder und strahlen wie King Knoblauch, obwohl die Kids nur wenige Minuten vorher eine stolze Anzahl von gegnerischen Toren kassiert haben. Die zweite Halbzeit ist bei unseren under 8 Ipswich Knights jedoch meistens die bessere und die Kiddies knallen dem gegnerischen Team die Bälle nur so um die Ohren.

Nachdem sie das Spiel gewonnen haben (von 15 Spielen bei denen ich bisher dabei war, haben wir keins verloren!!) geht’s erstmal zu Maccas, vorausgesetzt Mario hat ein Tor geschossen und wie heute gibt es dann bei einer Außentemperatur von 16 °C Frozen Coke für die ganze Familie. Danach fühlt man sich, als hätte man die Nacht im Kühlschrank verbracht, also wirklich sleepinthefridge 😉

Der Rest des Samstags besteht meistens aus aufräumen, Hühner füttern, Enten kuscheln, Hunde laufen, einkaufen und so wunderbar normale Dinge die man Samstags halt so macht. So verbringen wir also unseren ersten Tag des Wochenendes.

xoxo Mini

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