Einemillionenachthundertvierzehntausendvierhundert Sekunden

1.814.400 Sekunden – 10:44 Uhr – 28. Dezember 2017 – 04.  Januar 2018

Drei Wochen. Drei Wochen bist du jetzt bei uns. Es ist so verrückt, wie schnell die Zeit vergeht. Es kommt mir vor, als wäre es gestern erst gewesen, dass ich den positiven Test in der Hand halt, mir tränen in den Augen sitzen und ich deinem Papa von dir erzähle. Drei Wochen, die du schon nicht mehr in meinem Bauch bist. Drei Wochen, in denen ich jeden Tag froh bin, dass du da bist.

Du kleiner, winziger Wurm. Du bist so toll. Ich bin so stolz auf dich. Du entwickelst dich so super! wächst jeden Tag und wirst immer größer!

Wir haben herausgefunden, dass du Socken genauso wenig magst wie ich. Diese doofen, unbequemen Dinger. Du strampelst sie dir beim schlafen immer von den Füßen runter. Genau wie ich. Wenn ich mit Socken einschlafe, wache ich ohne auf. Du spielst viel mit unseren Händen. Ich glaube, dass du genau weißt, dass wir nicht weglaufen, wenn du uns festhälst. Du bist so süß mein Schatz, du bist so unglaublich süß!

Der Ofen im Wohnzimmer scheint dir auch zu gefallen, wir legen dich ganz oft davor. Dann schaust du ganz fasziniert dem Feuer zu. Du weinst nicht. Du siehst glücklich aus, entspannt. Vielleicht auch, weil du dort oft ohne Kleidung liegen darfst. Es ist warm. Du fühlst dich sichtlich wohl und wir können uns an dich kuscheln. Manchmal ziehe ich mein T-Shirt aus und lege dich auf meinen Bauch. Das fühlt sich an wie im Kreißsaal. als sie mir dich das erste Mal auf den Bauch legen. Nur bist du nicht das winzige klebrige Bündel. Du bist jetzt größer, passt nicht mehr so gut auf meinen Bauch. Aber das stört nicht. Weder dich noch mich.

Wir kuscheln immer noch sehr viel. Du schläfst aber jetzt öfter in deinem eigenen Bett. Du schläfst dort sehr gut. Am liebsten auf dem Bauch. Mit deinem winzigen Schnuller. Dann schläfst du am besten! Wie ein Murmeltier, ganz lange am Stück. Du hast diese Woche sogar das erste Mal durchgeschlafen. Ich war so stolz. Wir konnten uns alle einmal komplett ausschlafen. Papa und ich können viel schlafen, weil du viel schläfst, aber trotzdem sind wir ein wenig angestrengt.

Diese Woche ist Silvester gewesen. Dein erstes Mal ins neue Jahr. Ich kann kaum fassen, dass schon das neue Jahr begonnen hat. Wir waren unterwegs. Bei meiner Tante, aber nicht sehr lange. Es gab Fondue. Wir haben uns voll gegessen. Es war wirklich lecker. Und du, du hast die ganze Zeit geschlafen. Wie eine Puppe lagst du in deinem Kinderwagen und hast geschlafen. Du warst wieder so brav. Und wieder habe ich mich gefragt, womit wir so ein unglaubliches Baby verdient haben. Ich bin so froh, dass du endlich bei uns bist. Wir sind um halb 12 schon nach Hause gegangen. Ich habe mich nicht so gut gefühlt und hatte Kopfweh. Ich war einfach erschöpft, so spät war ich schon lange nicht mehr wach. Wir sind dann ins Bett gegangen. Du hast direkt weiter geschlafen. Papa und ich haben gewartet, bis es 00_00 Uhr war. Herzlich Willkommen neues Jahr!

Der erste Tag im Neuen Jahr. In dem Jahr in dem du schon 1 Jahr alt wirst. Was verrückt ist, wenn ich darüber nachdenke, dass du ja gerade mal auf die Welt gekommen bist. Wir haben viel gekuschelt. heute ist ein Kuschelmorgen. Wir haben deinen Onkel und deine Tante besucht, waren spazieren und deine Cousine hat ganz stolz den Wagen geschoben.

Du drehst jetzt deinen Kopf alleine, wenn du auf dem Bauch liegst. Du drehst dir alles so hin, wie du es brauchst. Du bist so stark. Schiebst manchmal sogar aus versehen deinen Schnuller zurück in deinen Mund. Du schläfst so gut, wenn du auf dem Bauch liegst. Viel besser als auf dem Rücken oder der Seite. Dabei siehst du so niedlich aus.

Ich habe dir eine Neue Hose genäht, mit dem passenden Oberteil. Du siehst so süß aus damit. Endlich hatte ich Zeit, deine Bettschlange fertig zu machen. Du siehst noch winziger aus, jetzt wo die große Rolle aus Stoff mit in deinem Bett liegt. Wir haben dir auch einen Stuhl gekauft, auf dem ein Babysitz befestigt ist. Du sitzt gerne darin. Dann kannst du bei uns am Tisch dabei sein, wenn wir essen. Denn du wirst nun etwas nervös, wenn du uns nicht mehr siehst. Du siehst sehr süß aus in diesem Stuhl. Du kannst auch gut darin schlafen.

Einemillionenachthundertvierzehntausendvierhundert Sekunden. So lange bist du bei mir.
Ich liebe dich aus tiefstem Herzen meine kleine Randalebraut.
Deine Mama

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